precious red rose
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Phantasie

Ich war etwas abgelenkt, darum habe ich zu spät auf diese Worte reagieren können.
Es ist interessant, plötzlich mal jemanden getroffen zu haben, der das Schreiben als Zaubern ansieht; der weiß, dass diese andere Welt sich doch nur dann einem öffnet, wenn man sich für sie öffnet.
Heutzutage scheinen Träume ein Kapitalverbrechen zu sein, und Phantasie ist für viele nur mehr eine Erzählung, die sie aus Kindertagen dank ihrer Eltern und Großeltern kennen. Dabei ist Phantasie genau das, was unsere Welt, was die Menschheit von den Tieren unterscheidet, die Fähigkeit, Regenbogen in die Luft zu zeichnen, auf denen man sogar tatsächlich laufen kann. Ohne die Phantasie wären wir noch immer im Steinzeitalter.
Die Phantasie beflügelt die Sinne, alle Sinne, und die Vorstellungskraft bringt uns zu höheren Leistungen als jede nackte Tatsache. Wenn man nur die Schemen kennt, so wird die Neugier geweckt, so werden die Augen aufgesperrt und die Ohren geöffnet, um noch mehr die Neugier befriedigen zu können, und genau das ist das Schöne an der Phantasie.
Sie bleibt stets nur ein Schemen, und nur wenn wir unsere Neugier, nur wenn wir uns vergessen, können wir in das Reich eintauchen, das in der heutigen Zeit zu oft verspottet wird.
Ja, Schreiben ist wie weben, wie tanzen, wie zaubern. Es ist immer etwas Mystisches dabei, denn die Phantasie, so gleich sie auch sein möge, unterscheidet sich in jedem Einzelnen, durch jeden Einzelnen. Aber wenn man einmal den Kern findet, wenn man einmal das Glitzern in den Augen anderer erkennt, nur weil man ihre Neugier und ihre menschliche, instinktive Sehnsucht nach Phantasie befriedigt hat, dann möchte man dieses Glitzern nicht mehr missen.
Ein Zauberer möchte ohne seine Magie auch nicht mehr sein. Er verrät seine Tricks nicht, aber der größte Stolz erfüllt ihn, wenn er das Funkeln erblickt.
Denn das Funkeln erhellt auch seine eigenen Schatten.

fantasy: Janine
23.1.08 06:55
 


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