precious red rose
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  precious red rose - Die Absicht

 

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Warum h?rt ihr nicht zu ?

[der Text hat ne seltsame Wendung genommen, was vielleicht daran liegt, dass sich die Umst?nde hier ver?ndert haben im Laufe des Schreibens. Und dass ich zwischendurch chatten musste und en E-Mail schreiben. Mit. / An. Wem. / Wen. Wohl.)

F?r dich. Und doch eher f?r mich.
Soll mich das jetzt tr?sten?
Ich sehe dich gerne an. Und vielleicht stehe ich mit der Meinung dar?ber, dass du sch?n bist, alleine da. Aber ich glaube es dir nicht. Was soll ich denn tun. Ich wei? es besser als du. Ich wei? es besser und das liegt ausnahmsweise nicht daran, dass du zu doof bist, um das zu erkennen. Ich kann es doch nicht jedem Menschen einzeln sagen. Ich stehe da, mit diesem Ding brennend in mir und wei? nicht, wie ich es dir verst?ndlich machen soll. Ich will dich brandmarken. Es dir ins Gesicht brennen, bis durch zu deinem Hirn. Ich will es dir aufs Herz dr?cken, dass es mit dem Blut durch deinen ganzen K?rper gepumpt wird. Ich m?chte doch einfach nur, dass du es begreifst.
Vielleicht hast du nie danach gefragt. Ich habe immer gefragt. Bin ich sch?n? Das war genau so ein Fehler.
Vielleicht hast du nie jemanden danach gefragt. Beantworte es dir nicht selbst so. Bitte.
Stell dich nicht vor den Spiegel, sieh dich an und sag so was.
Es verletzt dich doch, wenn jemand sagt, du seiest h?sslich.
Es tut dir doch weh.
Also sag nicht selbst ?ber dich, du seiest h?sslich.
Du verletzt damit nicht nur dich selbst, sondern auch die, die dich lieben.
Du bist sch?n und wirst immer sch?n sein f?r sie.
Ich finde dich sch?n. Und das hei?t nicht, dass ich mir anma?e, dich zu lieben. Bei mir ist das etwas anderes. Ich bin nicht mehr so ganz dicht, wei?t du.
Aber ich h?rte Leute voneinander reden. Sie redeten voneinander, wie von G?ttern und G?ttinnen der Sch?nheit. Und als ich sie sah, stutzte ich. Ich legte den Kopf schief und betrachtete sie sehr lange. Sie wussten ja nicht, dass ich sie beobachtete. Wussten nicht, dass ich sie mit diesen Gedanken im Hinterkopf beobachtete. Ich empfand sie nicht als sch?n. Fast schon grenzte es an das, was man H?sslichkeit nennen mag. Ich verbarg mich hinter einem Stein, w?hrend sie im klaren, kalten Wasser des kleinen Flusses badeten. Die Blicke, die sie sich zuwarfen. Sie liebten einander. Voller Zweifel verlie? ich diesen Ort und ich kam mir vor wie irgendein Typ aus der Bibel. Ich a? nichts mehr und dachte nur noch nach. Ich heulte. Und begriff langsam. Ganz langsam. Wie soll ich dir und allen anderen das begreiflich machen? Ihr wollt ja nicht denken. Es ist eure eigene Schuld. Ich kann nicht jedes eurer Gesichter zwischen meine H?nde nehmen, euch in die Augen sehen und sagen: ?Du bist sch?n! Sch?n!? Ich k?me mir reichlich bl?d vor. Wie diese Freaks, die ?berall ?Jesus liebt dich? hinkrickeln. Ich bin von etwas ?berzeugt. Aber bin ich stark genug, es zu vertreten? Reicht es denn, wenn ich es denen sage, die ich liebe? Ich bin ja nicht Jesus. Ich werde von keiner eingebildeten, h?heren Macht geleitet, ich bin einfach nur ich selbst. Ich bin auch kein Prediger. Wenn man jemandem zu oft sagt, dass er sch?n ist, dann wirkt es irgendwann ausgelutscht. Wenn man es ihm niemals sagt, dann? ich kann es mir nicht vorstellen?
Was will ich von euch?
Will ich, dass ihr liebt?
Oder, dass ihr endlich kapiert, dass ?u?erliche Sch?nheit total relativ ist?
Ich sehe auch sch?ne M?nner an. Sehe ihnen nach. F?hle mich in ihrer Gegenwart wohl.
Aber seht den Typen, dem ich aus unerfindlichen Gr?nden mein kleines Herz geschenkt habe. Ihr sagt, er sei h?sslich. H?SSLICH?? Wisst ihr, was ich sehe, wenn ich ihn sehe? Ich sehe sein Herz. Schlagen. Ich stelle mir vor, meine Hand durch seine Haut hindurch auf dieses nasse Herz zu legen. Ich glaube, es ist ein starkes Herz. Ein gutes Herz. Ich sehe ihn an und muss den Kopf schief legen. Ich muss l?cheln. Mir wird warm, wenn ich ihn ansehe. Ich w?rme mich an ihm. Aber wie kalt wird mir bei dem Gedanken, er k?nne mich nicht sch?n finden, weil er zu sehr aufs ?u?ere fixiert ist?
(Warum habe ich Zweifel, wenn sie mir doch sagen, ich sei sch?n? Ich will es selbst nicht glauben, weil ich nicht sicher bin, geliebt zu werden?)
Weil du zu sehr aufs ?u?ere fixiert bist?
Wie kalt wird mir, wenn sie mir sagen, du bist nicht sch?n?
Ich bin nicht sehr gl?cklich im Moment.
Und mir ist kalt.
(Nicht nur, weil ich keine Socken mehr habe. Irgendwie funktioniert unser Trockner nicht mehr und darum habe ich keine Socken mehr, ich wei? aber nicht warum. Alle anderen haben Socken. Ich nicht.)
Mir ist kalt deinetwegen. Und drau?en liegt endlich Schnee. Aber ich habe noch keinen Fu? vor die T?r gesetzt, seit es gestern schneite. (Ohne Socken geht das auch schlecht.) Ich sitze nur hier und starre raus in diese zugeschneite kalte Welt. Ich denke an dich. Und das nimmt mir meine W?rme. Es sollte doch so nicht sein. Du solltest hier sein. Und mich in den Arm nehmen. So lange hat mich niemand mehr in den Arm genommen, so, dass ich mich sicher gef?hlt h?tte. Die Leute umarmen t?glich, zur Begr??ung, zum Abschied. Und ich? Ich sitze hier mit der irren Hoffnung, die Menschheit w?rde ihre Oberfl?chlichkeit und Dummheit irgendwann abstreifen, ihre Blindheit. Ich sitze hier vollkommen alleine und frierend, ich habe nicht mal einen Pullover an, nur ein T-Shirt und eine Cordhose. K?nnt ihr nicht eure d?mliche Massenproduktion von Umarmungen endlich einstellen und sie eine Weile aufstauen, ballen, und mir etwas davon abgeben?
Ich bin ziemlich allein.
Ich friere. Ich muss ins Bett, es ist sp?t. Auf dem Weg ins Bett gehe ich an drei Spiegeln vorbei. Im Bad an zwei. Und durch mein Zimmer. Da h?ngt auch einer an der Wand. Und in jeden dieser Spiegel gucke ich. Und ich werde mich nicht sch?n finden. Denn ich sehe verdammt noch mal traurig aus. Leer.
Du bist nicht hier.
Du bist nicht hier.
Ich m?chte meine Hand doch gern auf dein Herz legen. Und es schlagen h?ren. Es schl?gt sicherlich langsamer als meines und gleichm??iger. Meins stolpert immer mal wieder. Wenn ich dich ansehe, meine Hand auf deinem Herzen. Und es dir dann sage. Dann reicht es doch als Brandmarkung?
Oh mein Gott. Hiermit habe ich gesagt, dass ich dich liebe.
Aber das kann doch nicht sein.
Denn.
Du bist verdammt noch mal nicht hier.
Du bist nicht da.
Du bist weit weg.
Aber.
Du hast mir eine gute Nacht gew?nscht.
Und darum werde ich die jetzt haben.


thoughts: B?r?nice

28.12.05 11:13
 


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