precious red rose
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Über das Schreiben.

Eigentlich hab ich ja schon immer geschrieben.

Ich weiß sogar noch, wie es anfing. Damals, als ich klein war, und in der ersten Klasse innerhalb eines halben Jahres lesen und schreiben gelernt habe, sind mir Geschichten in den Sinn gekommen. Hab einfach drauflos geschrieben. Allerdings dachte ich mir noch nichts dabei.

Wenn ich aber jetzt mal so drüberlese (ja, ich habe auch schon immer alles aufgehoben!), muss ich so lachen. Da denke ich mir, wie naiv und süß ich damals noch geschrieben habe. Ich denke auch gleichzeitig, warum nicht? Selbst mal JKR oder Stephen King hat so angefangen. Mir ist aber auch klar, das ich als kleine Person sowas nie erreichen würde.

Irgendwann hab ich aufgehört zu schreiben. Weiß aber bei genauerem Überlegen auch nicht mehr warum. Kann viele Gründe haben. Entweder, mir feil einfach nichts ein, hatte kein Interesse (was eigentlich schon paradox ist, denn in dieser Zeit hatte ich die Kinderbuchabteilung der Bibliothek komplett durch und wandte mich immer mehr der Erwachsenenabteilung zu) oder einfach anderes im Kopf.

Ebenso möglich erscheint es mir, das ich einfach das Gefühl hatte, ich hätte es verlernt. Einfach so. Ich bekam nichts mehr aufs Papier. Wie leergefegt kann man sich die Gedanken dann vorstellen. Man denkt in dem Moment an nichts oder an alles andere, als an das, was man schreiben wollte.

Dennoch fing ich irgendwann wieder an. Ich las Gedichte und Bücher über Romantiker wie z.B. Hölderlin oder wandte mich anderem Genres zu. Vorrangig Psychothrillern oder Gesellschaftsromanen.

Das Wichtigste aber erscheint mir, das ich anfing zu leben. Mich selber als Person und denkender Mensch wahrzunehmen. Ich verliebte mich, wenn auch unglücklich. Aber gerade dies war ausschlaggebend für meine ersten Gedichtversuche. Hatte eine Deutschlehrerin, die mich schon unterstützte, mir neue Perspektiven gab, wenn auch unbewusst. Ich bewunder die Frau heut noch. Sie fand meinen Stil gut. Und ich glaubte es kaum, dennoch sprechen Aufsätze davon.

Nun schreibe ich mehr für mich, als für die Anderen. So hart es auch klingt, Klar bin ich froh über alle Meinungen und Gedanken zu dem Geschriebenen, aber für mich ist Schreiben ein Prozess, vom Innersten ausgeht.

Daher ist es für andere auch unverständlich, wenn ich hinterher sage, ich könnte meine eigenen Texte interpretieren.
ich schreibe selber so, das man sie unterschiedlich auslegen könnte. Sie enthalten für mich selbst noch Rätsel.

Und das ist der Antrieb für mich, weiterzumachen.

Danke, Rose


thoughts: Rose
18.4.06 07:05
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Rose / Website (18.4.06 11:05)
hey..ob du es glaubst oder nicht..ich dachte mir, einer dieser texte ist es...freut mich...*g*


BeautifulExperience / Website (19.4.06 08:01)
Tja, du kennst mich eben schon ein bisschen und weißt, was mir gefällt .

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