precious red rose
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Regenbogenfarben

Die Sonne

F?r Tanja - wegen einem deiner Spiele des Lichts ("Die Sonne")


Die Sonne ist etwas, das aus sich selbst heraus sch?n ist, etwas, das leuchtet ohne Grund, ohne Bedingung.
Ich kann sie nicht direkt ansehen, obwohl ich es mir so sehnlich w?nsche! Sie stundenlang ansehen und Anteil haben an ihrer Kraft, ihrer Sch?nheit.
Doch sie verbrennt mich, macht mich blind, unterwirft mich vollkommen, wenn ich mir anma?e, mehr von ihr zu nehmen, als sie geben will. Sie gibt gerade soviel, wie ich brauche.
Was ist mein Ma?? Warum kann ich nicht zufrieden sein mit dem, was ich schon von ihr habe? Sie hat ihre glei?ende Farbe meinem Haar geliehen, und im Sommer leuchtet jede einzelne Str?hne wie die Sonne selbst. Doch ich will immer noch mehr von ihr, und als ich noch einmal zu ihr aufschaue, explodiert ihr Licht in meinen Pupillen; mir wird schwarz vor Augen und ich gehe in die Knie, st?tze mich ab, k?mpfe an gegen das Gef?hl, mich ?bergeben zu m?ssen.
Als ich die Augen wieder ?ffne, sehe ich das Wei? und Purpur ihrer Bl?tenbl?tter, das zarte Gelb ihres Zentrums, und w?hrend ich ihren Duft einatme und ihre makellose Sch?nheit bewundere, komme ich endlich zu mir: nicht nur diese eine Bl?te, diese ganze Welt ist wie ihr Spiegelbild auf dem Wasser, und da ist nichts, das nicht voller Sch?nheit ist.


fantasy: Regenbogenfarben



25.4.05 09:45


Die Lakritzstange

Als ich das K?stchen ?ffnete, musste ich zuerst an eine Lakritzstange denken, und es f?hlte sich auch genauso an. Ich war versucht, daran zu lecken, und als ich es tat, schmeckte ich aber nichts, das mich an Lakritze erinnerte. Es hatte keinen erkennbaren Eigengeschmack, und ich leckte nochmal, diesmal bewusster. Auch diesmal nichts, aber die d?nne, nicht mehr als sieben Zentimeter lange Stange vibrierte in meiner Hand, und sie wurde warm. Ich lie? sie vor Schreck fallen, und da lag sie auf meinem Bett und kr?mmte sich, wurde dicker und ein wenig l?nger. Ich traute meinen Augen nicht.
Was hatte die Zigeunerin gesagt? "Die Schlange braucht deine K?rperw?rme, dann schmiegt sie sich an. Sie wird sich wohlf?hlen, und sie wird dir gut tun." Ich ?berlege nur einen Moment lang; dann beginne ich, mich auszuziehen. Als ich mein Spiegelbild betrachte, habe ich das gleiche L?cheln im Gesicht wie die junge Zigeunerin.


fantasy: Regenbogenfarben

17.4.05 19:36





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