precious red rose
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Verschiedene
Gute Noten sind Grund zur Freude. Du darfst dich freuen, wenn du eine gute Note bekommst. Eine 2+ ist Grund zur Freude, es ist toll. Gute Noten sind toll, auch wenn sie um einen halben Punkt an der besseren Note vorbei sind, weil du den Punkt vor dem Abgeben noch durchgestrichen hast. Diese Note ist trotzdem toll, auch wenn du nur 20 Minuten am Abend davor gelernt hast, das ist nicht wichtig. Es ist nicht wichtig, dass du fast nichts dafür tun musstest, es ist doch toll wenn es dir so leicht fällt. Es ist Grund zur Freude. Eine bessere Note als 3 ist Grund zur Freude. Freu dich über deine Noten, sie sind wichtig. Ich freue mich über meine Noten. Ich freue mich über diese Noten. Ich freue mich über die Noten. Ich freue mich über eine 2 oder eine 1. Ich freue mich darüber, sie sind mir wichtig, ich will gut sein.
Wie lange muss ich mir das vorsagen, damit ich daran glaube?
Eine Lehrerin kommt zu mir und gibt mir ein Blatt. Da ist oben rechts in der Ecke so eine Zahl in rot draufgemalt. Es ist eine 2. Ich starre auf das Blatt und sehe die Buchstaben und kann nichts damit anfangen. Aha. Eine Zahl. Aha, wie nennt man das? Das war eine Note, nicht wahr? Waren die nicht irgendwo wichtig? Für wen? Für das Mädchen neben mir? Das Mädchen mit der vollen Punktzahl? Oder für die Mädchen hinter mir, die auch Noten haben. Sie freuen sich oder ärgern sich. Was soll ich mit diesen Zahlen denn anfangen? Soll ich sie sammeln bis ich eine Straße zusammen habe? Bis ich alle Noten von 1 - 6 zusammen habe? Nein, hohe Noten sind schlecht. Soll ich ausprobieren ob ich es hinbekomme immer nur Zahlen mit einer "2" in Händen zu halten?
WARUM sind mir meine Noten SO unwichtig?? Warum freue ich mich nicht darüber? Warum bedeuten sie mir nichts? Warum?????
thoughts: träumerchen
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geständnis
ich bin gerne kind
spinne rum
spiele
versinke in phantasie
unschuldig
mit liebe blicken
an dich gekuschelt
deine hand auf meinem kopf
genieße die sicherheit des älteren
fühle mich wieder klein
geborgen hilflos
an dich gedrückt
doch meine augen
mögen sie noch so süß sein
verstecken meine gedanken
hinter der fassade verborgen
die perversion
die wünsche
das begehren
die geilheit
hervorblitzende schärfe des augenblicks
ich bin ein kind in deiner hand
doch ein kind das in fesseln gekettet von hinten gefickt werden will.
~bonds
thoughts: ~bonds
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drecksweihnachten. ich hab jetzt schon keine lust mehr.
thoughts: Cassie
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gerade habe ich, beim Blick aus dem Küchenfenster, darüber nachgedacht, was ich eigentlich unter "sinnlich" verstehe.
Wie ich ausgerechnet bei einem Blick aus dem Küchenfenster darauf komme? Nun.... der Anblick der sich mir bot (und noch immer bietet), hat mich berührt.
Vor dem Haus streicht der Nebel einer zärtlichen Hand gleich über das Gras, welches mich an eine Schlafende erinnert. Und der Nebel, ganz sacht, liebkost jeden cm, rückt langsam vor, immer mehr einnehmend....
Dieser Anblick läßt in mir Bilder enstehen, von zwei Liebenden im Morgengrauen, aneinandergeschmiegt, sich sanft berührend, um den Halbschlaf nicht ganz zu vertreiben, sondern auszunutzen, dieses wohlige Gefühl des dahintreibens, in einer anderen Welt befinden.... langsam einander auskosten.... wild werden kann man noch früh genug
Sinnlichkeit hat für mich also keineswegs nur mit einem nackten Körper zu tun. Sinnlichkeit ist für mich viel mehr, sehr viel mehr als das.
Sinnlichkeit ist das ganz eigene Lied, daß sich immer wieder neu schreibt... das gehört werden will, doch mitunter solch sanften Töne hat, daß man es kaum (manche so gar nicht) wahrnimmt.
Sinnlich kann die Art sein, wie sich jemand bewegt.
Sinnlich kann ein Duft sein, der mich an etwas erinnert.
Sinnlich kann sich ein Stoff auf der Haut anfühlen.
Sinnlich kann die Art sein, wie jemand sein essen genießt.
Sinnlich kann Musik sein, die einen mit fortträgt.
Sinnlich kann ein Spaziergang im Regen sein, das Gefühl von Wassertropfen auf der Haut, die langsam auf die Reise gehen.
Sinnlich kann der Geschmack von Salz auf der Haut sein.
Sinnlich kann sogar der Blick aus meinem Küchenfenster sein.
Alles was ich sein muß, ist bereit zu sein, es zuzulassen. Hinzusehen, zu hören....
thoughts: sinn-ig
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